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Liebe Grüße aus dem hügeligem Herzen Afrikas!

Autor: Katinka | Datum: 19 Februar 2011, 12:41 | Kommentare deaktiviert

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So, es ist DEFINITIV mal wider Zeit, einen Blogeintrag zu schreiben, und deswegen werde ich das einfach mal machen...^^

Es tut mir übrigens leid, dass meine Blogeinträge so dürtig ausfallen, aber schließlich ist es sehr schwierig ohne Internet auf den Blog zu schreiben....

 

Aber da ich gerade in Rwanda bin, wie die Überschrift schon verrät, und es hier besseres Internet gibt, als bei mir in Ilemar, habe ich mir mal gedacht, ich nutze mal die Gunst der Stunde und gebe ein Lebenszeichen von mir...!

 

Da stellt sich dann natürlich zunächst einmal die Frage, was mache ich denn eigentlich in Rwanda, wenn ich doch eigentlich in Tanzania lebe? Nun, die ganz fleißigen unter euch, die die Tage und Monate zählen (also meine Mama^^), wissen, dass wir gerade Halbzeit hatten, und dass ist ja dann die Zeit des Zwischenseminars. Und das ist für mich, Jana und Lisa in Rwanda, und deswegen sind wir hier....

Und da ich mir gedacht habe, nach Rwanda kommt man ja nicht jeden Tag, habe ich auch gleich noch ein bisschen Urlaub dran gehängt, um mir mein Nachbarland mal ein bisschen genauer anzugucken!

Also, den Viktoria See vermisse ich schon ein bisschen, aber Rwanda ist trotzdem unglaublich schön: viele Hügel, die unterschiedlichsten grünabstufungen in direkter Nachbarschaft; Obstbäume neben Reisfeldern und die Dörfer sitzen auf den Hügeln wie kleine Kappen...

Einfach echt Idyllisch...

Außerdem wirkt Rwanda reicher als Tanzania: weniger Müll auf den Straßen, bessere Straßen, standfestere Häuser... und trotzdem scheinen hier viel mehr Leute zu betteln, als in Tanzania; also alles ein bisschen widersprüchlich hier...^^

 

Sonst ist meine Zeit hier ziemlich abwechslungsreich: die meisten anderen des Zwischenseminars haben wir schon auf dem Weg nach Butare, in Kigali, getroffen, sodass wir schon gemeinsam gefrühstückt und den letzten Abschnitt gemeinsam gereist sind. Es waren die unterschiedlichsten Menschen gemeinsam, mit denen man es aber nach einer kurzen Beschnupperungs- und Kennenlernphase seehr gut aushalten konnte.

Wir hatten also eine ganze Menge Spaß und werden auf der Rückreise durch Kigali dann auch noch mal den ein oder anderen von ihnen besuchen...

 

Dann gab es noch einen kleinen Abstecher in den National Park hier in Rwanda: wir sind also gaaanz lange durch eine gaaanz atemberaubende Landschaft gaaanz viele Hügel hoch und runter geklettert, sodass ich gaaanz schnell aus der Puste gekommen bin und jetzt gaaanz viel Muskelkater bekommen habe...

Aber es hat sich einfach gelohnt: der Regenwald ist einfach unglaublich, und dann immer mal ein paar Affen, die über uns in den Bäumen saßen und ganz neugierig die neugierigen Touristen beobachtet haben...^^

 

Dann habe ich mich noch einer super-mega schmerzhaften höllenbehandlung beim Hairdresser unterzogen, der mir den Sinn des Spruches „wer schön sein will muss leiden“ noch mal ganz nah gebracht hat: ich trage nämlich jetzt ca. 300-400 Rastazöpfe, die mir innerhalb von ca. 4 ½ Stunden in die Haare geflochten wurden. Meine Kopfhaut protestiert standhaft, besonders wenn ich mich hinlegen will zu schlafen, aber ich bin trotzdem der Meinung, dass sich das alles gelohnt hat, denn ich habe schon ziemlich viele Komplimente bekommen... ich werde immer mehr zu einem Ostafrikanischen Mädchen...^^